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Deutsch · 3769 Stellen · 746 Orte in Polen

Geld wechseln in Polen

Wechselstube heißt auf Polnisch Kantor, und in Polen ist sie der normale Weg, Bargeld zu tauschen: günstiger als die Bank, ohne Provision, mit einer Tafel im Fenster. Diese Seiten führen die Stellen in 49 Orten, die deutsche Gäste am häufigsten besuchen, mit Adresse, Öffnungszeiten, Telefon und Karte.

Orte

Wechselstuben nach Region

Ostseeküste

Von Swinemünde bis Danzig: Orte, in denen im Sommer die meisten deutschen Gäste Bargeld tauschen.

Deutsche Grenze

Grenznahe Städte an Oder und Neiße, oft der erste Halt nach dem Übergang.

Tschechische Grenze

Südliche Grenzorte, in denen Złoty, Kronen und Euro nebeneinander gehandelt werden.

Gebirge

Riesengebirge, Beskiden und Tatra: Urlaubsorte mit saisonalen Öffnungszeiten.

Städte

Große und mittlere Städte mit dichtem Netz an Wechselstuben im Zentrum.

Was Sie wissen sollten

Tauschen in Polen, kurz erklärt

Kantor heißt Wechselstube

In Polen tauscht man Bargeld nicht in der Bank, sondern im Kantor. Das sind kleine, meist private Wechselstuben im Zentrum, in Einkaufszentren, an Bahnhöfen und an den Grenzübergängen. Sie verlangen üblicherweise keine Provision, verdient wird an der Spanne zwischen Ankauf und Verkauf. An der Tafel steht links kupno, der Ankaufskurs, und rechts sprzedaż, der Verkaufskurs. Wer Euro mitbringt, schaut auf die Spalte kupno.

Złoty, nicht Euro

Zahlungsmittel ist der Złoty, abgekürzt PLN oder zł. Der Euro ist in Polen kein gesetzliches Zahlungsmittel, auch wenn Läden an der Küste und in grenznahen Orten ihn oft annehmen. Sie rechnen dann mit einem runden Hauskurs, der klar unter dem Kurs der Wechselstube liegt. Karten funktionieren dagegen fast überall, auch kontaktlos und bei kleinen Beträgen. Bargeld brauchen Sie für Märkte, manche Parkplätze, Trinkgeld und kleine Pensionen.

Wo der Kurs schlechter ist

Vier Orte rechnen zuverlässig teurer als der Rest: Flughafen, Bahnhofshalle, Grenzübergang und Strandpromenade. Der Abstand zum Kurs im Zentrum liegt bei 500 Euro oft zwischen 30 und 70 Złoty. Für die erste Fahrt vom Flughafen reicht ein kleiner Betrag, den Rest tauschen Sie in der Stadt. Vergleichen lässt sich nur vor Ort, denn Kantore veröffentlichen ihre Kurse nirgends zentral.

Sonntag, Feiertage und Saison

Ein Teil der Stellen öffnet auch sonntags, ein kleinerer Teil rund um die Uhr, viele Stellen in Einkaufszentren dagegen nicht. In Urlaubsorten an der Küste und im Gebirge folgen die Öffnungszeiten der Saison. Auf jeder Ortsseite stehen die Zeiten, die der Betreiber selbst angegeben hat: sie sind eine Angabe, keine Garantie, und vor einer längeren Anfahrt lohnt ein Anruf unter der angegebenen Nummer.

Große Beträge

Ab einem Gegenwert von 15 000 Euro verlangt das polnische Recht eine Identifizierung, bei größeren Summen gehört also Ausweis oder Pass dazu. Kleinere Stellen haben nicht jeden Betrag in der Kasse: wer mehrere Tausend Euro tauschen will, ruft besser vorher an. Gut erhaltene Scheine in 50 und 100 Euro bringen den besten Kurs, Münzen nimmt kaum eine Stelle an.

Woher die Daten kommen

Die Adressen stammen aus OpenStreetMap, aus Firmenverzeichnissen und aus Einträgen in Google Maps, zusammengeführt und von Doppeleinträgen befreit. Die Kurse in den Übersichten sind die Mittelkurse der polnischen Nationalbank NBP, die jeden Werktag veröffentlicht werden. Sie sind der Referenzwert, nicht der Kurs am Schalter: der liegt für den Gast immer etwas darunter.

Die vollständige Datenbank mit 746 Orten steht auf der polnischen Seite: Kantorymapa.pl.